Schreiben - Schocktherapie, Strafe, Lust....

 

Als Kind wird M.H. Augenzeuge eines schrecklichen Grossbrandes. Das Luxushotel Walhalla in St. Gallen brennt bis zu den Grundmauern nieder. Kurz darauf schreibt M.H. seine ersten Gedichte.

Auch später ist der Anlass des Schreibens oft ein unfreiwilliger. Weil er befürchtet, seine Kameraden könnten ihn auf der Spielwiese verhauen, bleibt er zu Hause und schreibt. Der Einakter „Nachtzug“ entsteht, nachdem ihn seine erste Freundin verlassen hat. Die meisten andern Werke schreibt M.H. als arbeitsloser Schauspieler. (Ich darf nicht spielen, also muss ich schreiben!)

Schreiben ist nichtsdestotrotz eine Lust, sagt M.H. Das Suchen beim Schreiben ist eine Lust, und das Finden ist noch die grössere.

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Martin Hamburger